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Social Media Day im PS.SPEICHER

Zum ersten mal im Porsche 911-Rennsimulator unterwegs. ;-)
Am 30. Juni „feiern“ wir im PS.SPEICHER erstmals den Internationalen Social Media Day. Im Vorfeld haben meine Kolleginnen Christina, Andrea und ich diesen Tag geplant und organisiert. Unterstützung bekommen wir aus der Abteilung Ausstellung von unserem Museumspädagogen Ingo und meiner Volontariatskollegin Cäcilia.

Für unsere Instagram- und Facebook-Accounts filmen Christina und ich vorab Stories mit unserem Ausstellungstechniker Michael und unseren Shop-Info-Kasse-Mädels. Andrea bereitet ein Quiz für die Follower vor und ich natürlich eine kleine Bildergalerie für die Bewerbung meines Blogs. ;-) Über den ganzen Tag verteilt, bespielen wir mit den vorab produzierten Clips, Videos und Aufgaben die Kanäle.


Alles dreht sich um Instagram und Co...

Unsere Aktionen heute: alle Gäste die die Ausstellung besuchen, haben die Möglichkeit kostenfreien Einlass zu bekommen. Im Gegenzug erstellen sie einen Post, in dem sie den PS.SPEICHER mit den Hashtags #psspeicher und #socialmediaday in ihren Accounts verlinken. Schließlich ist der Sinn dieses Tages, die Reichweite und Vernetzung in den sozialen Medien.

Als Fotomotiv steht ein DKW Munga im Foyer bereit. Natürlich möchten wir die Besucher, die über keine sozialen Kanäle verfügen, nicht außen vorlassen. Sie können sich von uns mit dem Exponat ablichten lassen. Für Andrea, Christina und mich heißt das, die Besucher ansprechen, Aktionen erklären, Verlinkungen checken und fotografieren.

Ein weiteres Highlight ist unser Rennnachmittag. Wer Lust hat, kann sich im Porsche 911-Rennsimulator fünf Minuten auf der Strecke beweisen und einen von drei tollen Preisen gewinnen. An der Preisvergabe kann ich als Mitarbeiterin zwar nicht teilnehmen, mit dem Simulator fahren möchte ich aber auch um wenigstens einmal die Erfahrung zu machen. :-)
Mittlerweile arbeite ich seit über einem Jahr hier und bin noch nie selbst gefahren. Lust hatte ich zwar schon die ganze Zeit, habe Gutscheine an Freunde und Bekannte verschenkt, aber wie es immer so ist, was direkt vor der eigenen Tür ist „unternimmt“ man meist nie. Also wenn nicht heute, wann dann? Noch bevor die ersten „Fahrer“ eintreffen, drehe ich eine Runde im Simulator. Dabei soll es dann auch bleiben. So der Plan… ;-)

Ich bin nämlich weder eine Gamerin, noch habe ich je zuvor in einem Fahrsimulator Platz genommen. Daher fahre ich erstmal recht vorsichtig los und mache mich mit der Strecke vertraut. Da mein Kollege Marcus mich während meiner Runde filmt, Cäcilia den Simulator bedient und Ingo und Michael zuschauen, möchte ich auf keinen Fall aus der Kurve fliegen, oder mich sonst irgendwie „blamieren“.

Meine Fahrt dauert drei Minuten, in denen ich die anderen „Teilnehmerfahrzeuge“ auf der Rennstrecke nicht mehr wiedersehe. Huch, da bin ich wohl etwas sehr langsam unterwegs gewesen. ;-) Ok, also erstmal wieder zurück ins Foyer, um die Besucher anzusprechen, während sich Ingo und Cäcilia um die "Renngäste" kümmern.


... & ich mich im Simulator - einfach zu verführerisch!

Aber der Rennsimulator lässt mich nicht los. Ich möchte es noch mal versuchen. Also eine Lücke genutzt, in der nichts los ist und wieder zurück. Mein zweiter Versuch ist dann schon etwas wilder und endet nach kurzer Zeit in einem „Unfall“ mit der Bande. Ok, das war dann wohl zu viel Beschleunigung und zu starkes Bremsen. Wie heißt es so schön, alle guten Dinge sind drei…? Na dann an den Start und nochmal. (Ihr ahnt es, mich hat ein bisschen das Rennfieber gepackt ;-)).

Diesmal bin ich sechs Minuten unterwegs und schlage mich gar nicht so schlecht. Ich bin endlich mitten im Rennen dabei und überhole sogar das ein oder andere Fahrzeug. Ok, ich gebe zu manchmal überhole ich es nicht, sondern „schubse“ es von der Fahrbahn, aber wo gehobelt wird, fallen eben Späne. ;-)
Normalerweise bin ich alles andere als ein Verkehrsraudi, aber hier darf ich ja mal und die Runde macht wirklich Spaß. Meine Wertung ist zwar deutlich hinter der meiner Kollegen und der Teilnehmer, die im Endeffekt den Sieg davontragen, aber dabei sein ist schließlich alles.

Fünf Minuten vor Ende des Renntages dann noch ein kurzer Hoffnungsschimmer, als ein Teilnehmer in den Bereich meiner Wertung kommt. Aber schlussendlich ist er doch eine Sekunde schneller als ich. Hm, schade…  Also doch der letzte Platz. Aber wer weiß, wann ich die nächste Runde drehe. Ingo hat mir zumindest versichert, dass wir das bald mal wiederholen. Ich nehme dich beim Wort. ;-) Und wer weiß, vielleicht werde ich ja doch noch eine richtig gute „Rennfahrerin“. Ein paar Monate habe ich ja noch Zeit zu trainieren.

Bis dahin geht es demnächst für mich erstmal zu unserem Hanomag Kommissbrot in die Erlebnisausstellung. Die Aktivstation befördert ihre Fahrer ins Hannover der 1920er Jahre. Mal sehen, wie ich mich hier schlage, denn mit dem Hanomag bin ich bislang auch noch nicht gefahren. Der Simulator hält wieder ein ganz anderes Fahrgefühl bereit, als der rasante Porsche. Aber am Steuer eines Oldtimers zu sitzen, kenne ich ja schon und bin optimistisch. Das Ergebnis erfahrt ihr in Kürze.

Für heute endet der Social Media Day. Und nicht nur unsere Besucher, die von dem Aktionstag profitieren konnten, hatten ihren Spaß. Auch ich gehe heute begeistert nach Hause. Mal schauen, ob wir den Internationalen Social Media Day auch 2022 wieder im Programm haben.