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Alternative: Ausfahrt

Die legendären Einbecker Oldtimertage, inklusive der PS.SPEICHER-Rallye zum sechsten Geburtstag des Museums, können in diesem Juli Corona bedingt natürlich nicht stattfinden. Schade! Bislang habe ich die Rallye nur als Zuschauer vom Straßenrand erlebt. Gerne hätte ich als Mitglied des Teams hinter die Kulissen geschaut.
Vielleicht 2021…. Ich hoffe es sehr.

Stattdessen bekommen die Rallyeteilnehmer am 18. Juli als Alternativ eine Ausfahrt geboten. Zur Wahl stehen acht Ziele in der Region, die die Gäste mit ihren Oldtimerfahrzeugen ansteuern. In kleiner Runde können sie dort Kaffee und Kuchen genießen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen, die sich ebenfalls für das Ziel entschieden haben. Eine guter Plan B, wie ich finde. An jeder Location stehen Mitarbeiter und Ehrenaktive des PS.SPEICHER, um die Gäste in Empfang zu nehmen und zu betreuen.
 

Burg Plesse - wir kommen...

Ich habe mir die Burg Plesse bei Bovenden ausgesucht und bin hier als Streckenposten (oder Wachposten – bei einer Burg ja nicht so abwegig ;-) ) gemeinsam mit meinem Marketingkollegen Hubert. Zu übersehen sind wir mit unserer Beachflag, dem Flyerstand und den PS.SPEICHER-Warnwesten unterhalb des Parkplatzes, direkt vor der Burgmauer auf keinen Fall. Strategischer Position zu beziehen, geht hier nicht!

Darüber hinaus hat Hubert auch noch seine private Oldtimermaschine, eine Honda CX 500 C, Baujahr 1981 mit dabei. Mit der „Güllepumpe“ kann man uns gar nicht mehr verwechseln! Dachten wir zumindest, denn der ein oder andere Passant, fragt uns nach Infos zur Burg, wann die Führung startet oder wo und wie weit entfernt denn der Weg in den Friedwald ist. Äh nee sorry, da können wir leider wirklich nicht weiterhelfen. Wir halten weder Führungen ab, noch kennen wir den Weg in den Friedwald.

Stattdessen begrüßen wir nach und nach unsere Teilnehmer, fotografieren ihre tollen Fahrzeuge, verteilen Flyer an Burgbesucher und an Spaziergänger. Kurzum an alle, die an der Straße vorbei kommen und uns ansprechen (und auch an die, die uns nicht ansprechen ;-) ). Unsere Teilnehmer sitzen währenddessen im mittelalterlichen Ambiente, bei tollstem Sonnenschein und genießen Kaffee und Kuchen.

Resümee: Alles hat gut geklappt. Ich hatte mir vorher zwar den ein, oder anderen Gedanken gemacht, was ist wenn mir eine Frage zum Museum, den in Kürze eröffnenden PS.Depots, oder einem ganz bestimmten Fahrzeug gestellt wird, auf die ich keine Antwort weiß (so lange bin ich schließlich noch nicht hier), aber das ist zum Glück nicht passiert. Während dieser vier Stunden, habe ich auch Hubert besser kennengelernt. Bislang hatten wir jobmäßig noch nichts miteinander zu tun, private Unterhalten haben sich auch nicht ergeben.
 

Apfelkuchen, nein DANKE!

Als wir fast unser gesamtes Material unter die Leute gebracht, abgebaut und unsere Gäste sich verabschiedet haben, naht das Ende der Ausfahrt. Feierabend ist noch nicht, denn heute Abend findet im Anschluss die Feierstunde zur Eröffnung des PS.Depot Kleinwagen statt.

Mein Bericht könnte hier enden, doch auf ausdrücklichen Wunsch von Hubert soll ich seinen „Mordanschlag“ nicht unerwähnt lassen. Wobei es sich meiner Ansicht nach hier eher um „fahrlässige Tötung“ handelt – er hat es ja nicht mit Absicht gemacht. ;-)

Während er sich einen Kaffee holt und für mich ein Stück Kuchen mitbringt (ich weiß nicht, was für Kuchen es gibt, daher soll er aussuchen), räume ich alles was wir für unseren Stand brauchten schon mal wieder in meinen Kofferraum. Als Hubert mit dem Kuchen zurückkommt, bringt er ausgerechnet ein Stück Apfelkuchen mit. Dabei gab es, wie er mir verrät, auch Schokolade. SCHOKOLADE!! Mal ganz ehrlich Hubert, wenn man(n) einer Frau Kuchen mitbringt und hat die Wahl zwischen Apfel und Schokolade,
was würde eine Frau wählen… ? ;-)

Zudem (und das kann er nicht wissen) habe ich Heuschnupfen, der sich mit einer Kreuzallergie gegen Äpfel äußert. Wobei nicht gegen alle, es gibt Ausnahmen. Nachdem er das Stück Kuchen aber nun mal extra für mich geholt hat, versuche ich zumindest einen kleinen „Probierhappen“, um meine Reaktion zu testen. Hätte ja sein können, dass es sich um eine „verträgliche“ Sorte handelt. Tut es aber nicht, wie sich auch prompt mit starkem Kribbeln im Mund- und Rachenbereich bemerkbar macht. Ok, das Stück Kuchen muss definitiv ungegessen hierbleiben.

Nachdem die Beschwerden nachgelassen haben („Mordanschlag“ fehlgeschlagen - so schnell wirst du mich nicht los, Hubert ;-)), machen wir uns auf den Heimweg. Ich habe noch Zeit, mich kurz frisch zu machen und umzuziehen, dann beginnt die Feierstunde, bei der ich die Fotos mache. Und im nächsten Jahr darf ich dann vielleicht hinter die Kulissen der Oldtimertage und der Rallye blicken, mit Hubert aber definitiv ohne Apfelkuchen. ;-)