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Wer sammelt eigentlich?

Modellfans zwischen Spiel, Nostalgie und Technik

Collage aus mehreren Szenen: Kinder, Jugendliche, eine junge Frau und ein älterer Mann sitzen in warm beleuchteten Zimmern und beschäftigen sich mit Modellfahrzeugen – sie bauen, bemalen und fahren kleine Autos und Fahrräder, im Hintergrund sind Regale mit weiteren Modellautos zu sehen.

Ob das Kind mit dem ersten Spielzeugauto oder der Erwachsene auf der Suche nach einer seltenen Miniatur – Modelle üben auf Menschen jeden Alters eine besondere Anziehungskraft aus. Laut der Fachzeitschrift MODELL FAHRZEUG investieren  Leserinnen und Leser durchschnittlich 2.500 Euro pro Jahr in ihr Hobby.  


 60 Prozent aller Metallguss-Modelle werden von Erwachsenen zwischen 25 und 60 Jahren gekauft. Noch stellen Männer die Mehrheit, doch immer mehr Frauen entdecken die Leidenschaft. Auch Kinder sind ein wichtiger Teil der Käuferschaft. Bei ihnen ist die Freude am Spielen oft der erste Schritt in ein lebenslanges Sammeln. 


Die Sammlerwelt ist international. Ob in Europa, Nordamerika oder dem asiatisch-pazifischen Raum – überall dort, wo Autos kulturell fest verankert sind, wächst die Begeisterung. Über Online-Communities und soziale Medien sind Modellfans heute weltweit miteinander verbunden, und gerade dort finden sich immer mehr jüngere Zielgruppen. So zeigt sich eine vielseitige Sammlerwelt, die Nostalgie, Technikinteresse und Generationen miteinander verbindet. 


Was heißt eigentlich sammeln?


„Eine Modellsammlung soll sein wie der Kölner Dom – der ist ja auch nie fertig.“  - Andreas A. Berse  

 

Fast jeder Mensch sammelt irgendwann etwas: Briefmarken, Spielzeugautos, Bücher oder Karten. Eine Sammlung entsteht nicht zufällig. Stattdessen werden Dinge bewusst zusammengetragen, aufbewahrt, geordnet und mit Bedeutung versehen.


Sammeln ist mehr als besitzen. Es heißt, Zusammenhänge zu erkennen, Dinge einzuordnen und Fragen zu stellen: Warum gehört dieses Stück in meine Sammlung? Was erzählt es über mich – oder über eine bestimmte Zeit? Sammlungen können winzig oder riesig sein, ganz privat oder öffentlich. Und am Ende erzählt jede Sammlung von einem ganz eigenen Blick auf die Welt.



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