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1878–1919 | Die Idee wird Industrie

Beginn der industriellen Mobilität

André Citroën gehört zu jener Generation von Pionieren, die den Übergang vom handwerklichen Zeitalter zur modernen Industrie prägen. Schon früh erkennt er die Möglichkeiten neuer Fertigungsmethoden und technischer Innovationen. Während einer Reise nach Polen erwirbt er ein Patent zur Herstellung von Doppelwinkel-Zahnrädern. Ihre charakteristische Form wird zum Zeichen seines Unternehmens und lebt bis heute im Doppelwinkel des Citroën-Logos weiter.


1919 bringt Citroën mit dem Type A das erste in Europa in Großserie produzierte Automobil auf den Markt. Die Idee einer konsequent rationalisierten Fließbandfertigung übernimmt André Citroën aus den USA, wo ihn die Produktionsmethoden Henry Fords beeindrucken. Während Automobile in Europa noch vielfach in kleinen Stückzahlen entstehen, setzt Citroën auf industrielle Fertigung, standardisierte Abläufe und hohe Produktionszahlen.


Citroëns besondere Leistung liegt dabei weniger darin, die moderne Massenproduktion erfunden zu haben. Er erkennt vielmehr früh ihr Potenzial für Europa und verbindet sie mit technischen Ideen und einem neuen Verständnis von Vermarktung. Daraus entsteht eine der prägendsten europäischen Automobilmarken.

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