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PS.SPEICHER zeigt Geschichte der Mobilität auf der IdeenExpo

  • 13. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Mai

EINBECK. Der PS.SPEICHER ist seit Jahren ein fester Bestandteil der IdeenExpo in Hannover. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, historische Entwicklungen zu entdecken, aktuelle Debatten einzuordnen und einen differenzierten Blick auf die Mobilität und Versorgung der zurückliegenden Jahrzehnte und von morgen zu gewinnen.


Historischer Opel Kapitän mit Holzvergaser des PS.SPEICHER.
Dieser Opel Kapitän des PS.SPEICHER ist mit einem Imbert-Holzvergaser ausgestattet. Bildquelle: STIFTUNG PS.SPEICHER / Lukas Ahrens

Ein dampfbetriebenes Automobil und ein Wasserstofffahrzeug stehen auf derselben Ausstellungsfläche. Dazu noch Fahrzeuge mit Elektro- und mit Zweitakt-Motor und eines mit Holzvergaser. Der PS.SPEICHER zeigt während der IdeenExpo 2026 in Hannover gleich auf zwei Ständen, wie sich Antriebe und Lieferverkehr in den vergangenen 100 Jahren verändert haben.

 

Im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts stehen zwei Themenflächen auf insgesamt 230 Quadratmetern, die historische Technik und aktuelle Zukunftsfragen direkt miteinander verbinden. „Bei einem Blick auf unsere Fahrzeuge sieht man sofort, dass technischer Fortschritt kein geradliniger Weg ist, sondern ein permanentes Abwägen zwischen Möglichkeiten, Grenzen und gesellschaftlichen Anforderungen“, sagt Jörg Weber, Ausstellungsleiter im PS.SPEICHER.

 

In Halle 9 auf der „MobilitätsMeile“ präsentiert der PS.SPEICHER unter dem Motto „Was treibt uns an? Von Dampfmaschine bis Brennstoffzelle“ ausgewählte Fahrzeuge, die unterschiedliche Antriebslösungen im Kontext ihrer Zeit repräsentieren. Dazu zählen unter anderem ein dampfbetriebener Stanley-Steamer, ein historischer Opel Kapitän mit alternativer Befeuerung, ein wasserstoffbetriebener Toyota Mirai sowie ein elektrisches Sinclair C5. Der PS.SPEICHER ergänzt die Ausstellung durch eine Autorikscha mit Zweitaktmotor. Der direkte Vergleich macht sichtbar, dass jede Antriebstechnologie auf spezifische Rahmenbedingungen reagiert. Etwa verfügbare Ressourcen, Infrastruktur oder gesellschaftliche Anforderungen. „Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für Mobilität. Jede Epoche hat Technologien hervorgebracht, die für ihre Zeit sinnvoll waren – und trotzdem neue Fragen aufgeworfen haben“, so Jörg Weber weiter.

 

Auf der Fläche im Themenbereich „ErnährungsWelten“ heißt es „Warentransport vom Karren bis zum E-Bike“. Hier veranschaulichen historische und moderne Fahrzeuge den Wandel der lokalen Versorgung – von der Bierkutsche mit Pferdezug über einen Lanz Bulldog bis hin zu einem modernen Lastenrad des Bremer Unternehmens Rytle.

Die Ausstellung zeichnet damit den Weg von der landwirtschaftlich geprägten Selbstversorgung hin zu einer hochvernetzten Logistik bis vor die Haustür. „Lebensmittelversorgung ist immer auch eine Frage der Technik – und der Organisation von Gesellschaft“, sagt Jörg Weber. „Vom Feld bis zur Haustür hat sich in kurzer Zeit mehr verändert als in Jahrhunderten zuvor.“


Der Sinclair C5 ist ein in Großbritannien produziertes Elektrofahrzeug.                                                             Bildquelle: STIFTUNG PS.SPEICHER / Lukas Ahrens
Der Sinclair C5 ist ein in Großbritannien produziertes Elektrofahrzeug. Bildquelle: STIFTUNG PS.SPEICHER / Lukas Ahrens

 

Die IdeenExpo findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt und zählt seither über drei Millionen Besucherinnen und Besucher. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2007 hat sich die IdeenExpo zu einer europaweit einzigartigen Plattform für MINT-Nachwuchsförderung entwickelt. Mit mehr als 330 Ausstellern, über 800 Mitmach-Exponaten in 14 Themenbereichen und mehr als 900 Workshops bietet die IdeenExpo 2026 auf über 100.000 Quadratmetern zahlreiche Möglichkeiten, Technik und Naturwissenschaften zu erleben. Der Eintritt ist frei. Das Rahmenprogramm umfasst Künstler wie SDP oder Influencer wie Laserluca.


 

 
 
 

1 Kommentar


Noah Patel
vor 7 Tagen

Ich arbeite in einer Altenpflegeeinrichtung. DieGroßdruck-WortsucheHat ein voller Erfolg gekostet – große Schrift, hoher Kontrast, die Anwohner können die Buchstaben tatsächlich lesen.

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