2.030 FörderFreunde bis 2030 – oder schaffen wir es früher?

1.000 geschafft. 1.030 fehlen noch.
Wenn man unser nächstes Ziel so hinschreibt, sieht es erst einmal nach einer ziemlich ordentlichen Strecke aus: 2.030 FörderFreunde möchten wir bis zum Jahr 2030 sein. Oder noch einfacher:
2.030 bis 2030.
Zumindest merken kann man sich das Ziel schon einmal ziemlich gut. Und vielleicht sollten wir gar nicht zu lange auf die Entfernung schauen. Schließlich sind wir bereits zu 1.000 unterwegs. Wenn jeder von uns nur einen weiteren Menschen mitnimmt, wird aus einer großen Aufgabe plötzlich eine erstaunlich einfache Rechnung. Der Konvoi rollt also schon – jetzt dürfen gerne noch ein paar Fahrzeuge dazukommen.
Ein großes Ziel für eine große Idee
Mit unserem 1.000. Mitglied haben wir gerade einen besonderen Meilenstein erreicht. Darauf dürfen wir stolz sein. Wir könnten uns jetzt zurücklehnen, den Motor abstellen und sagen: Läuft doch. Machen wir aber nicht. Denn wenn die Geschichte des PS.SPEICHER eines zeigt, dann vielleicht genau das: Es lohnt sich, größer zu denken.
Am Anfang stand die Vision von Karl-Heinz Rehkopf. Aus seiner über Jahrzehnte gewachsenen Leidenschaft für historische Fahrzeuge entstand die Idee, dieses technische und kulturelle Erbe nicht hinter verschlossenen Garagentoren verschwinden zu lassen, sondern es zu bewahren und für andere zugänglich zu machen.
Heute ist daraus weit mehr als eine große Fahrzeugsammlung geworden. Der PS.SPEICHER ist ein Ort, an dem Mobilitätsgeschichte erzählt, Wissen weitergegeben und Menschen zusammengebracht werden. Und ganz nebenbei hat dieses Projekt Einbeck weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Spätestens wenn sich die Stadt bei Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen füllt, wird sichtbar, welche Strahlkraft hier entstanden ist. In diesem Jahr bekommt das für uns noch einmal eine besondere Bedeutung: Karl-Heinz Rehkopf wird 90 Jahre alt. Ein schöner Anlass, ihm für das Geschaffene Respekt zu zollen – und gleichzeitig nach vorn zu schauen. Denn vielleicht ist die schönste Form des Dankes nicht nur ein Rückblick auf das, was jemand aufgebaut hat. Vielleicht besteht sie auch darin, gemeinsam dafür zu sorgen, dass seine Idee langfristig auf festen Füßen steht, dass sie weiterrollt.
Jetzt sind wir mit am Steuer
Mehr als 2.500 historische Fahrzeuge, fünf Sammlungen, Ausstellungen, Gebäude, Restaurierungen, Bildungsangebote und Veranstaltungen gehören heute zu diesem außergewöhnlichen Projekt. Das alles will gepflegt, erhalten und weiterentwickelt werden. Und wie fast überall werden auch hier Energie, Material, Dienstleistungen und Restaurierungen nicht günstiger. Gleichzeitig erhält die gemeinnützige STIFTUNG PS.SPEICHER keine staatliche Grundförderung. Das soll aber kein Anlass für düstere Zukunftsbilder sein. Ganz im Gegenteil: Wir haben diesen besonderen Ort bereits, wir haben die Fahrzeuge, die Geschichten, das Wissen und viele Menschen, die dafür brennen. Und mit den FörderFreunden haben wir eine Gemeinschaft, die dazu beitragen kann, dieses Projekt auf eine immer breitere und stabilere Basis zu stellen.
Nicht jeder kann eine Sammlung aufbauen oder ein Museum stiften. Zum Glück muss das auch niemand. Viele Menschen, die gemeinsam ein kleines Stück tragen, können am Ende ziemlich viel bewegen.
Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach
Mathematisch ist unser Plan erfreulich überschaubar: Wir sind 1.000. Jeder bringt einen mit. Dann sind wir 2.000. Noch 30 dazu – 2.030. Ziel erreicht. Zumindest auf dem Papier. Natürlich tritt niemand einem Verein bei, nur weil ihm jemand diese Rechnung präsentiert. Menschen werden Mitglied, weil sie eine Idee gut finden. Weil sie historische Fahrzeuge lieben, Kulturgut erhalten möchten, ihnen Einbeck und der PS.SPEICHER etwas bedeuten oder manchmal einfach, weil jemand sagt: „Komm doch mal mit.“ Und genau da liegt unsere große Chance. Wir haben bereits 1.000 Menschen, die wissen, warum sie FörderFreunde sind. Wenn diese Menschen darüber erzählen, andere mitbringen und ihre Begeisterung weitergeben, ist das wahrscheinlich überzeugender als jeder Werbe-Flyer.
Das nächste Mitglied muss übrigens weder einen Oldtimer besitzen noch einen Vergaser einstellen können. Vielleicht ist es der Nachbar mit dem alten Motorrad, die Kollegin, die sich für Geschichte interessiert, der Freund, der bei jedem alten Porsche stehen bleibt, oder die Mutter, die beim Museumsbesuch plötzlich Geschichten von ihrem ersten Auto erzählt. Vielleicht ist es auch einfach jemand, der sagt: Dieses besondere Projekt in Einbeck möchte ich unterstützen. Denn beim PS.SPEICHER geht es um mehr als Chrom, PS und Baujahre. Die Fahrzeuge erzählen davon, wie Menschen gearbeitet, gereist, Freiheit erlebt und ihren Alltag verändert haben. Sie sind ein Stück technisches und kulturelles Gedächtnis – und dieses Gedächtnis hat in Einbeck einen ziemlich außergewöhnlichen Platz gefunden.
Ein Cappuccino für den PS.SPEICHER?
Das Schöne an unserer Idee: Mitmachen muss sich nicht nach Verzicht anfühlen. Schon mit 5 oder 10 Euro im Monat kann man FörderFreund/in sein. Anders betrachtet ist das ungefähr ein Cappuccino – oder vielleicht zwei, je nachdem, wo man ihn bestellt. Nur dass dieser Cappuccino nicht nach zehn Minuten ausgetrunken ist. Mit dem Beitrag wird man Teil einer Gemeinschaft, die dazu beiträgt, Mobilitätsgeschichte zu bewahren und den PS.SPEICHER weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bekommen FörderFreunde selbst einiges zurück: mehrmals freien Eintritt in den PS.SPEICHER und seine Sammlungen, ein eigenes Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Fahrzeuggeschichten, Reisen, Technik und Begegnungen – und natürlich jede Menge Gleichgesinnte.
Fördern darf Spaß machen. Ein interaktiver Museumsbesuch, ein spannender Abend, ein gutes Gespräch – und gleichzeitig das Gefühl besitzen, gemeinsam etwas zu unterstützen, das Bestand haben soll. Ein einzelner Beitrag muss keine Berge versetzen. 2.030 dagegen schon.
Vielleicht sitzt euer +1 schon neben euch
Bis 2030 wollen wir die Strecke natürlich nicht einfach mit ständigem Blick auf die Mitgliederstatistik zurücklegen. Wir möchten auch die Zwischenziele feiern: 1.100, 1.200, 1.500 – und irgendwann den Moment, an dem vorne auf dem Zähler erstmals eine 2 steht.
Deshalb möchten wir aus 2.030 bis 2030 auch keine komplizierte Kampagne machen. Am Anfang steht eigentlich nur eine Frage: Wer wäre euer +1? Vielleicht der Mensch, mit dem ihr sowieso jedes Jahr zu den Einbecker Oldtimertagen kommt. Vielleicht jemand aus eurem Freundeskreis oder Oldtimerclub. Vielleicht die Kollegin, die schon lange einmal in den PS.SPEICHER möchte. Oder ihr schaut bei der nächsten Ausfahrt einfach kurz nach rechts. Denn womöglich sitzt das nächste Mitglied schon neben euch. Dann nehmt es mit. Wir haben noch Platz im Konvoi.
Und wenn wir die 2.030 FörderFreunde irgendwann gemeinsam erreichen – vielleicht sogar ein gutes Stück vor 2030 –, dann feiern wir nicht nur eine Zahl. Wir feiern 2.030 Menschen, die gemeinsam dazu beitragen, dass der PS.SPEICHER, seine Fahrzeuge, seine Geschichten und ein außergewöhnliches Stück Einbeck auch in Zukunft lebendig bleiben. Karl-Heinz Rehkopf hat die große Idee auf die Straße gebracht.
Jetzt sorgen wir gemeinsam dafür, dass sie weiterfährt.
2.030 bis 2030. Steigt ein.
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