KULTURKRAFTTAGE 2027: Kultur bekommt im PS.SPEICHER neue Energie

Was entsteht, wenn Musik auf Literatur trifft, Klassik neben Jazz steht und zwischen Bühne und Publikum bewusst Raum für Begegnung bleibt? Die KULTURKRAFTTAGE 2027 geben darauf vom 18. bis 21. März 2027 im PS.SPEICHER in Einbeck eine Antwort. Dann wird aus dem Ort der Mobilitätsgeschichte für vier Tage wieder ein Kulturort, an dem verschiedene Kunstformen zusammenkommen.
2027 gehen die Kulturkrafttage in ihr sechstes Jahr. 2026 feierte das Festival sein fünfjähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sich ein Konzept entwickelt, das Musik, Sprache, Performance und persönliche Begegnungen miteinander verbindet. Dabei geht es nicht darum, einzelne Veranstaltungen einfach nacheinander zu besuchen. Die KULTURKRAFTTAGE verstehen das Festivalwochenende vielmehr als zusammenhängendes Erlebnis aus Kunst, Räumen und Austausch.
Ein wesentlicher Teil davon ist der Veranstaltungsort selbst. Mit der PS.Halle und weiteren Räumen des PS.SPEICHER trifft zeitgenössische Kultur auf historische Mobilität und Industriearchitektur. Genau dieser Kontrast prägt die besondere Atmosphäre der KULTURKRAFTTAGE.
KULTURKRAFTTAGE 2027: Im sechsten Jahr weiter in Bewegung
Fünf Festivaljahre liegen hinter den KULTURKRAFTTAGEN. 2027 folgt die sechste Ausgabe. Das Grundprinzip bleibt dabei spannend: Grenzen zwischen Genres sollen durchlässiger werden.
Musik trifft auf Sprache. Jazz begegnet Klassik. Literatur wird mit musikalischer Performance verbunden. Gespräche ergänzen Konzerte und Lesungen. Die vergangenen Ausgaben zeigen, dass bei den Kulturkrafttagen bewusst unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander kombiniert werden.
Dadurch entsteht ein Festival, das sich nicht auf eine einzelne kulturelle Sparte festlegt. Wer wegen eines Konzerts kommt, kann Literatur entdecken. Wer sich für Schauspiel interessiert, begegnet vielleicht einer musikalischen Form, die vorher noch nicht im eigenen Blickfeld lag.
Was ist der Zweck der KULTURKRAFTTAGE?
Kultur kann unterhalten. Sie kann aber auch Fragen stellen, neue Gedanken anstoßen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Genau hier setzen die KULTURKRAFTTAGE an.
Der Zweck des Festivals geht über das klassische Prinzip „Bühne hier, Publikum dort“ hinaus. Die verschiedenen Veranstaltungen sollen Begegnung, Austausch und neue Zugänge zu Kultur ermöglichen. Dabei werden Genregrenzen bewusst geöffnet. Gleichzeitig bekommt das Publikum Gelegenheiten, künstlerische Prozesse und die Menschen hinter einer Aufführung näher kennenzulernen. Der PS.SPEICHER beschreibt die Kulturkrafttage entsprechend als ein Wochenende, bei dem Kultur nicht nur konsumiert werden soll, sondern wirken kann.
Das Festival schafft damit Raum für mehrere Ebenen:
Kunst sehen und hören
unterschiedliche Genres kennenlernen
Hintergründe zu Werken und Aufführungen erfahren
Künstlerinnen und Künstler im Gespräch erleben
sich mit anderen Gästen austauschen
Kultur außerhalb klassischer Konzerthausstrukturen entdecken
Aus einzelnen Veranstaltungen entwickelt sich so ein Kulturwochenende, bei dem auch die Zeit zwischen den Programmpunkten eine Rolle spielt.
Die PS.Halle: außergewöhnlicher Veranstaltungsort der Kulturkrafttage
Eine Bühne kann überall aufgebaut werden. Trotzdem fühlt sich ein Konzert nicht überall gleich an. Architektur, Geschichte und Atmosphäre verändern, wie eine Veranstaltung wahrgenommen wird.
Bei den KULTURKRAFTTAGEN 2027 spielt deshalb die PS.Halle eine zentrale Rolle.
Sie gehört zum PS.SPEICHER und verbindet die technische Ausstattung einer modernen Veranstaltungshalle mit einem Umfeld, das von Mobilitätsgeschichte geprägt ist. Die Halle bietet flexible Bestuhlungsmöglichkeiten und Platz für bis zu 600 Personen. Dadurch lässt sie sich an verschiedene Veranstaltungsformen anpassen.
Das Spannende liegt jedoch nicht allein in ihrer Größe.
Rund um die Veranstaltungen bleibt die Verbindung zum PS.SPEICHER sichtbar. Historische Fahrzeuge, die Geschichte des ehemaligen Kornspeichers und die moderne Nutzung als Erlebnis- und Veranstaltungsort treffen auf Konzert, Literatur und Performance.
Ein klassischer Kulturraum versucht häufig, möglichst neutral zu sein. Der PS.SPEICHER bringt dagegen eine eigene Geschichte mit. Genau daraus entsteht der Kontrast: Wo normalerweise Mobilitätsgeschichte erzählt wird, erklingen Musik und Sprache.
Der Ort wird damit nicht nur zur Kulisse. Er wird Teil des Festivalerlebnisses.

KULTURKRAFTTAGE: Wenn Raum und Kunst aufeinandertreffen
Der PS.SPEICHER war sogar ein Ausgangspunkt für die Entstehung der KULTURKRAFTTAGE. Nach Angaben des Festivals inspirierte der besondere Veranstaltungsort dazu, Kontakte aus Schauspiel und Musik zusammenzuführen und daraus ein Kulturformat zu entwickeln, das Musik und Sprache verbindet.
Dieser Gedanke ist bis heute im Konzept erkennbar.
Während einer Veranstaltung verändert das Licht die Wahrnehmung der PS.Halle. Musik verändert ihre Atmosphäre. Stimmen füllen den Raum. Gleichzeitig bleiben Architektur und Umfeld präsent.
So entsteht ein Wechselspiel: Der Ort beeinflusst die Aufführung und die Aufführung verändert für einige Stunden die Wahrnehmung des Ortes.
Wer den PS.SPEICHER bisher hauptsächlich mit Oldtimern, Motorrädern oder Mobilitätsgeschichte verbindet, erlebt ihn bei den KULTURKRAFTTAGEN aus einer anderen Perspektive.
Bühnengespräche: Was passiert vor dem eigentlichen Auftritt?
Ein Konzert beginnt normalerweise mit dem ersten Ton. Eine Lesung mit dem ersten Satz.
Bei den KULTURKRAFTTAGEN kann das Erlebnis schon vorher beginnen.
Zum bewährten Festival-Konzept gehören Bühnengespräche mit Künstlerinnen und Künstlern.
Dabei geht es um Fragen, die während einer klassischen Aufführung oft keinen Platz haben: Wie ist ein Programm entstanden? Welche Idee steckt dahinter? Wie arbeiten die Beteiligten miteinander? Was beschäftigt sie bei einem bestimmten Werk?
Die Gespräche geben Einblicke vor und hinter die Bühne. Das Publikum bekommt dadurch einen zusätzlichen Zugang zum anschließenden Programm.
Ein Musikstück oder ein Text kann anders wirken, wenn zuvor etwas über seinen Hintergrund erzählt wurde. Gleichzeitig wird die Distanz zwischen Bühne und Zuschauerraum kleiner. Kultur soll nicht ausschließlich als fertiges Ergebnis präsentiert werden.
Auch das Davor und Danach zählt.
Ein Gespräch kann einen neuen Blick auf einen Auftritt eröffnen. Eine Begegnung zwischen zwei Veranstaltungen kann zum Austausch führen. Ein Format in kleinerem Rahmen kann einen anderen Zugang zur Kunst schaffen als ein großer Konzertabend.
So wird aus einem Veranstaltungsplan ein Festival mit verschiedenen Ebenen.
KULTURKRAFTTAGE 2027
Zum Auftakt schafft die KULTURKRAFT-STUNDE einen bewusst kompakten und persönlichen Einstieg. Das Format steht traditionell für besondere Nähe zwischen Publikum und Auftretenden und stimmt in lockerer Atmosphäre auf die kommenden Festivaltage ein.
Am Freitag folgt das Eröffnungskonzert und damit der offizielle Start in das Kulturwochenende. Der Samstag verspricht anschließend gleich mehrere Perspektiven: Beim KULTURKRAFT-TALK rückt das Gespräch in den Mittelpunkt. Künstlerinnen und Künstler geben dabei Einblicke in ihre Arbeit, ihre Inspiration und die Gedanken hinter ihren Projekten. Mit der Blauen Stunde und der Late Night folgen zwei weitere Bühnenformate, die unterschiedliche Stimmungen und künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbinden.
Den Abschluss bildet traditionell die Matinee am Sonntag. Sie steht sinnbildlich für das Konzept der KULTURKRAFTTAGE: Sprache und Musik begegnen sich, unterschiedliche Ausdrucksformen greifen ineinander und vieles entsteht unmittelbar aus dem Zusammenspiel der Beteiligten.
Das Programm der KULTURKRAFTTAGE 2027 im Überblick:
Donnerstag, 18. März 2027
19:00 Uhr | KULTURKRAFT-STUNDE
Dieter Ilg – „Dedication“
Solo-Kontrabass der Extraklasse
📍 COSY FORUM, PS.SPEICHER
Freitag, 19. März 2027
19:30 Uhr | ERÖFFNUNGSKONZERT
Vivi Vassileva & Per Rundberg
„Klangwelten für Multipercussion & Klavier“
18:30 Uhr: Bühnengespräch mit Vivi Vassileva und Per Rundberg
📍 PS.Halle, PS.SPEICHER
Samstag, 20. März 2027
11:30 Uhr | KULTURKRAFT-TALK
Rhani Krija – Kulturgespräch zur Marktzeit
📍 Foyer der Einbecker Sparkasse am Einbecker Markt
17:00 Uhr | BLAUE STUNDE
Mechthild Großmann & Constantin Heise
Texte und Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach
16:00 Uhr: Bühnengespräch mit Mechthild Großmann und Constantin Heise
📍 PS.Halle, PS.SPEICHER
21:00 Uhr | LATE NIGHT
Max Mutzke & Matti Klein Soul Trio
20:00 Uhr: Bühnengespräch mit Max Mutzke und dem Matti Klein Soul Trio
📍 PS.Halle, PS.SPEICHER
Sonntag, 21. März 2027
11:30 Uhr | KULTURKRAFT-MATINEE
Julia Hansen, Heikko Deutschmann, Rhani Krija, Jörg Siebenhaar & Thomas Zander
„Sophie Mereau und Clemens Brentano & Mozart meets Jazz“
📍 PS.Halle, PS.SPEICHER
PS.SPEICHER: Mobilitätsgeschichte trifft Kultur
Die Verbindung zwischen Festival und Veranstaltungsort endet nicht an der Tür der PS.Halle.
Der PS.SPEICHER widmet sich der Geschichte der individuellen Mobilität und zeigt historische Fahrzeuge in inszenierten Zusammenhängen. Damit erzählt auch die Ausstellung Geschichten. Nur die Mittel sind andere.
Bei den Kulturkrafttagen begegnen sich deshalb zwei Arten des Erzählens.
Auf der Bühne entstehen Geschichten durch Sprache, Musik und Performance. Im PS.SPEICHER erzählen Fahrzeuge, Objekte und historische Szenen von gesellschaftlicher und technischer Entwicklung.
Wer für die KULTURKRAFTTAGE nach Einbeck kommt, kann den Aufenthalt deshalb gut mit einem Besuch der Erlebnisausstellung verbinden. So lässt sich das Kulturwochenende um einen weiteren Blick auf Geschichte, Gestaltung und gesellschaftlichen Wandel ergänzen.
KULTURKRAFTTAGE 2027: Kultur braucht Raum für Begegnung
Vom 18. bis 21. März 2027 gehen die Kulturkrafttage in ihr sechstes Jahr. Vier Tage lang wird der PS.SPEICHER erneut zum Ort für Musik, Sprache, Performance und Austausch.
Dabei macht nicht nur das Bühnenprogramm den Charakter des Festivals aus. Die besondere Umgebung der PS.Halle, die Nähe zwischen unterschiedlichen Kunstformen und Formate wie die Bühnengespräche gehören ebenso zur Idee der Kulturkrafttage.
Das Festival schafft damit einen Raum, in dem Kultur nicht ausschließlich präsentiert wird. Sie kann erklärt, diskutiert, miteinander verbunden und aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt werden.
Und genau dafür bietet der PS.SPEICHER einen ungewöhnlichen Rahmen: Ein historischer Ort der Mobilität wird für einige Tage zum kulturellen Treffpunkt. Vergangenheit und Gegenwart, Technik und Kunst, Bühne und Begegnung stehen dabei nicht nebeneinander, sondern treten miteinander in Beziehung.
Wer den PS.SPEICHER unabhängig von den KULTURKRAFTTAGEN 2027 entdecken möchte, kann bereits jetzt in die Geschichte der Mobilität eintauchen.
Diese Blogbeiträge könnten dich auch interessieren:
PS.SPEICHER entdecken, Mobilitätsgeschichte erleben und den nächsten Besuch in Einbeck planen – jetzt Tickets sichern!



