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Motoraver-Ausstellung im PS.SPEICHER

EINBECK. Ab sofort präsentiert der PS.SPEICHER mit einer neuen Sonderausstellung die Geschichte des Magazins „Motoraver“, erzählt von seinen Gründern Helge Thomsen, Tobias Meyer und Michael Buss. Für diese „Generation Autopunk“ nutzt das Erlebnis- und Oldtimermuseum erstmalig einen Teil der Fläche in seiner Sammlung AUTOMOBIL.


Ausstellungsfläche in der Sammlung AUTOMOBIL des PS.SPEICHER mit zwei Motoraver-Autos – einem umgebauten Ford Granada und einem Mercedes W123 Coupé.
Ab sofort zeigt der PS.SPEICHER in seiner Sammlung AUTOMOBIL mit einer neuen Sonderausstellung die Geschichte des Magazins „Motoraver“. Bildquelle: © STIFTUNG PS.SPEICHER / Lukas Ahrens

 

Ein Magazin. Ein Lebensgefühl. Der Motoraver-Verlag aus Hamburg feiert dieses Jahr sein 25. Jubiläum. Aus diesem Anlass zeigt der PS.SPEICHER ab sofort seine wilde, laute und subkulturelle Seite. Denn was Ende der 1990er in Hamburg mit einem zufälligen Parkplatz-Gespräch begann, entwickelte sich schnell zum kulturellen Zündfunken: „Motoraver“ – das erste deutsche „Drivestyle-Magazin“. Es verband Autoliebe mit Anarchie und Subkultur mit Schraubenschlüssel. „Mit bissigem Humor, kompromisslosen Texten und einem ganz eigenen Stil war Motoraver die Stimme einer Generation, die lieber fährt als postet – und die sich nicht vorschreiben lässt, wie ein echter Klassiker auszusehen hat“, erinnert sich Gründer Helge Thomsen.

 

Im Mittelpunkt der neuen Ausstellungsfläche stehen zudem zwei Originale aus dem Motoraver-Universum: Ein umgebauter Ford Granada 2 TL 2,8 V6 (Baujahr 1976) und ein Mercedes W123 Coupé 450 V8 aus dem Jahr 1978. Beide Zeitzeugen gelten als eine Hommage an das Unangepasste. Der PS.SPEICHER ergänzt die Präsentation durch eine große Leuchtwand, viele Kleinexponate und der authentischen Geschichte der Subkultur.

 

„Motoraver ist mehr als nur bedrucktes Papier – es ist eine Haltung auf vier Rädern“, sagt Jan Kalbfleisch, Vorstand der STIFTUNG PS.SPEICHER: „Mit dieser Ausstellung holen wir ein wichtiges Stück alternativer Autokultur in die Sammlung – und feiern Menschen, die Oldtimer nicht konservieren, sondern leben.“

 

Die Sonderausstellung ist im regulären Eintrittspreis der Sammlung Automobil von zwölf Euro enthalten und noch bis Frühjahr 2026 zu sehen.




 
 
 

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